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Die Stärke der Verbindung in einer komplexen Wertschöpfungskette

Donnerstag 20 August 2026

Nach den ersten beiden Teilen ist eines deutlich geworden: Die widerstandsfähige Lilie entsteht nicht von selbst. Züchter, Blumenzwiebelvermehrer, Forschende und Produzenten arbeiten über viele Jahre hinweg gemeinsam an einem Produkt, das robuster, nachhaltiger und zukunftsfähiger ist. Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende.

Denn wie gelingt es, dass all dieses Wissen schließlich auch den Floristen und den Verbraucher erreicht? Und wie macht man sichtbar, warum eine Lilie weit mehr ist als nur eine schöne Blume?

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Eine Branche, in der alles miteinander verbunden ist

Der Zierpflanzenbau ist eine Wertschöpfungskette, in der jedes Glied vom nächsten abhängt. Züchtung, Blumenzwiebelanbau, Jungpflanzenanzucht, Produktion im Gewächshaus, Handel und Floristik – jede Entscheidung wirkt sich auf das Endprodukt aus.

„Lineares Denken funktioniert hier nicht“, sagt Levi Evers von Bredefleur. „Es ist ein Netzwerk gegenseitiger Abhängigkeiten.“

Hinzu kommt, dass eine Lilie kein industriell gefertigtes Produkt ist. Sie ist ein lebender Organismus, der auf Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bodenbedingungen reagiert. Ein Versuch, der an einem Standort erfolgreich ist, kann an einem anderen ganz andere Ergebnisse liefern. Gleichzeitig verändern sich gesetzliche Vorgaben, steigen die Anforderungen an Nachhaltigkeit und erwartet der Markt eine gleichbleibend hohe Qualität sowie eine zuverlässige Lieferfähigkeit. Gerade deshalb braucht Fortschritt im Zierpflanzenbau Geduld und einen langen Atem.

Investing without immediate certainty

Wer in Widerstandsfähigkeit investiert, muss häufig Jahre warten, bis die Ergebnisse sichtbar werden. Eine neue Sorte zu entwickeln, Blumenzwiebeln zu vermehren oder eine neue Anbaumethode einzuführen, braucht Zeit. Der wirtschaftliche Ertrag zeigt sich nicht immer sofort.

„Manchmal muss man einen neuen Kurs einschlagen, ohne genau zu wissen, wohin er führt“, sagt Levi. „Die meisten Investitionen spiegeln sich nicht einmal direkt im Umsatz wider. Wenn es einem als Produzenten nur darum geht, wird man schnell enttäuscht sein. Die Motivation muss von innen kommen.“

Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich die gesamte Wertschöpfungskette in dieselbe Richtung bewegt. Wenn jedes Glied andere Entscheidungen trifft, wird Fortschritt schwierig.

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Der Wert einer guten Geschichte

Auch Paul Ruigrok sieht darin eine der großen Herausforderungen. Seiner Ansicht nach geht es in Zukunft nicht nur um bessere Sorten oder intelligentere Anbausysteme, sondern ebenso darum, wie diese Entwicklungen vermittelt werden.

„Verbraucherstudien von Royal FloraHolland zeigen, dass Käufer eine Blume nach wie vor in erster Linie nach ihrem Aussehen beurteilen. Das ist verständlich. Gleichzeitig bleiben Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit dadurch häufig unsichtbar.“

Paul stellt deshalb eine einfache Frage: „Wie groß ist für den Verbraucher der Unterschied zwischen einer weiteren weißen Lilie und einer anderen weißen Lilie, wenn die Geschichte dahinter unbekannt bleibt?“

Damit wird Kommunikation mindestens genauso wichtig wie Innovation. Eine starke Sorte gewinnt erst dann wirklich an Wert, wenn auch der Markt versteht, wodurch sie ihre Stärke erhält.

Die verbindende Rolle der FM Group

Genau hier kommt einem Handelshaus wie der FM Group eine wichtige Rolle zu. Nicht nur durch den Handel mit Blumen und Pflanzen, sondern vor allem dadurch, Wissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterzugeben. Indem man den Produzenten zuhört, Signale aus dem Markt zurückspiegelt, neue Entwicklungen teilt und Kunden die Geschichte hinter dem Produkt näherbringt. Verbindung bedeutet in diesem Zusammenhang weit mehr als reine Logistik.

Die FM Group steht täglich im Austausch mit Produzenten, Exporteuren, Floristen und Einzelhändlern. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild dessen, was die Branche bewegt. Diese Position ist einzigartig. Welche Sorten entwickeln sich besonders gut? Wo entstehen neue Chancen? Welche Fragen beschäftigen die Kunden? Und welche Entwicklungen benötigen zusätzliche Erläuterung?

Indem diese Informationen aktiv als wertvolles Wissen weitergegeben werden, wächst das Verständnis für die Entscheidungen, die an anderen Stellen der Kette getroffen werden. Davon profitieren nicht nur die Kunden, sondern auch die Produzenten, die sich dadurch besser auf die Anforderungen von morgen einstellen können.

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Die Zukunft beginnt heute

Es liegt an uns allen, bereits heute zu zeigen, was hinter den Kulissen geschieht. Wir sollten nicht warten, bis die Blume oder Pflanze der Zukunft vollständig entwickelt ist oder bis der Zierpflanzenbau in allen Bereichen perfekt aufgestellt ist. Der Fortschritt findet bereits statt. Die Verbesserungen sind bereits sichtbar. Und die Geschichten sind schon heute da.

Die FM Group stellt dieses Wissen kostenlos über Circles.fm zur Verfügung - frei zugänglich, ohne Anmeldung und für alle Interessierten. Zum Lernen, aber ebenso zum Teilen von Wissen. Möchten Sie dazu beitragen? Dann schreiben Sie an info@fmgroup.fm.

Beginnen Sie noch heute.

Denn die Lilie der Zukunft wird noch stärker, wenn jedes Glied der Wertschöpfungskette bereit ist, weiter zu denken als bis zur nächsten Ernte.

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