mobile menu
mobile menu

G. de Wit en Zn.

Im Jahr 1986 beschloss Arie de Wit die Sache anders anzugehen, als sein Vater und Großvater bisher. Die Zwiebelzucht lohnte sich schon seit einer Weile weniger, deswegen verkaufte er nicht mehr die fertigen Zwiebeln an Zwiebelexporteure, sondern pflanzte sie selber und verkaufte die Hyazinthen als Schnittblumen. Auf diese Weise konnte er auch die ruhige Winterzeit der Zwiebelzucht überbrücken.

Die Zwiebeln baut Arie immer noch an, aber jetzt für sich selber. Die Zwiebeln wachsen draußen und sind eine ganz andere Geschichte. Das Wachstum der Schnitthyazinthen findet drinnen Platz. Dieser Teil der Gärtnerei wird ‘Brüterei’ genannt. Die Zwiebeln werden in Kästen mit Blumenerde gepflanzt. Die Kästen werden aufgestapelt und stehen für einen Zeitraum von 14 Wochen in einem kalten und dunklen Raum. Hier ist es maximal 9 °C. Durch die Nachahmung des Winters wachsen die Wurzeln und entwickelt sich eine Blume in den Zwiebeln. Nach der kalten Periode werden die Kästen wieder abgestapelt und in einen warmen Raum gestellt, wo die Blumen richtig wachsen. Nach zwei Wochen in der Wärme sind die Hyazinthen für die Ernte bereit!

 

 

Gärtnerei De Wit hat immer 7-8 Sorten verfügbar. Neben dem üblichen 25er Bund hat FleuraMetz letztes Jahr mit dem Verkauf von Hyazinthen zu zehnt angefangen. “Ich habe die Verpackung speziell für FleuraMetz machen lassen'', erzählt Arie. Die Hyazinthen Bunde werden mit großer Sorgfalt gefertigt. ''Wir mischen nicht alles, sondern passen auf die Stiellängen und Blumendicken auf. Wir liefern immer schöne Bunde mit gleichmässigen Blumen. Das ist unsere Stärke". Zu letzt noch ein Tipp des Züchters: wenn man den Zwiebelboden, den weißen Teil unterhalb des Stiel, drann lässt, behält die Hyazinthe seine Nährstoffe und blüht noch besser und länger.