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Marjoland

White Naomi, Red Naomi, Sweet Dolomiti und Lovely Dolomiti, alle werden sie beim gigantischen Gartenbaubetrieb Marjoland in Waddinxveen angebaut. Mit 20 Hektar Glas und ca. 60 Millionen Stiele jährlich, ein großartiger Familienbetrieb in dem Vater, Mutter, zwei Söhne, eine Tochter und eine Schwiegertochter eng zusammenarbeiten.

Während unseres Besuchs an Marjoland, nahm Sohn und kommerzieller Direktor Daniel van den Nouweland uns mit. Daniel lief im Alter von 6 Jahren schon im Betrieb herum. „Spielenderweise wächst man in das Fach rein. Es beginnt mit ab und zu ein Röschen abschneiden und samstagmorgens mithelfen, bis man letztendlich seine Passion entdeckt. Eigentlich ist meine Arbeit in den letzten Jahren nur schöner geworden. Während der Finanzkrise kannst du dich als Unternehmer herausheben. Wir spielen schon immer bevorzugt Fußball mit dem Ergebnis 3-2 als mit 6-0 und genau das Gleiche gilt für das Unternehmertum. Es ist ein Leistungssport! Jeder Tag ist anders, du weißt nie vorher was passieren wird. Man versucht jeden Tag was zu verbessern, jemanden was bei zu bringen, selbst was zu lernen und so weiter und so fort! Jeden Tag aufs Neue geht es gemeinsam für Innovation!“

 

Auch bezüglich Arbeit ist Marjoland innovativ. Während die meisten Gartenbaubetriebe in den Spitzenperioden Leiharbeiter einsetzen, gründete Marjoland eine eigene Zeitarbeitsagentur: Marjo Job. „Auch damit wir unsere Ressourcen immer vor Ort haben, sind wir zusätzlich zum Gartenbaubetrieb mit einer eigenen Zeitarbeitsagentur, mit Leiharbeiter für Gartenbau- und Installationsbetriebe, gestartet. Über dieses Büro organisieren wir auch unsere eigenen Arbeitskräfte während den Spitzenzeiten. Es funktioniert sehr gut, weil die Leiharbeiter Teil des Betriebes sind.“

 

Die Mitarbeiter von Marjoland arbeiten mit Liebe mit den Produkten und teilen eine enorme Passion für die Rosen. Das sieht man auch am Produkt. „Rosen brauchen sieben Tage in der Woche Zuwendung. Es ist ein lebendes Produkt, das Tag und Nacht Versorgung braucht. Wir streben gemeinsam danach, täglich das Beste aus dem Produkt herauszuholen. Mit einer Klima-Kontrolle in den Treibhäusern sind wir bedeutend Wetterunabhängiger. Auch das trägt zu einem besseren Produkt bei.“